Metzgerei Zur Bernstadt

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Uns ist Verantwortung & Tradition wichtig! Das spiegelt nicht nur unsere Historie und die FirmenweiterfĂŒhrung in dritter Generation wieder, sondern auch die traditionelle Wurst- und Fleischherstellung mit Rezepten, die schon seit Generationen weitergegeben werden. Unser Fleisch beziehen wir einerseits direkt von den Bauern in den Nachbardörfern oder bei der “BĂ€uerlichen Erzeugergemeinschaft SchwĂ€bisch Hall”, kurz BESH.

 

Wie Schweine bei der BESH gehalten werden, seht Ihr beispielhaft in dem Video der Familie Walter:

 

 

 

Auf dem Hof SĂŒpple könnt Ihr sehen, was Rinderhaltung fĂŒr die BESH ausmacht und worauf besonderen Wert gelegt wird:

 

 

Die BÀuerlichen Erzeugergemeinschaft SchwÀbisch Hall (kurz: BESH)

Die BESH eine Vereinigung von Bauern und Landwirten, deren wichtigstes Ziel die Förderung von ökologisch und sozial vertrÀglichen Produktionsverfahren in der bÀuerlichen Landwirtschaft ist.

Hierbei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt: Natur, Tier und Mensch mĂŒssen gemeinsam profitieren. Dies bedeutet Tiere und Pflanzen zu respektieren und wertzuschĂ€tzen. Denn “industrielle Landwirtschaft und Tierhaltung fĂŒhren in eine Sackgasse”, so GrĂŒnder und Vorsitzender Rudolf BĂŒhler. Gezielt werden kleinbĂ€uerliche Strukturen von der Gemeinschaft gefördert und unterstĂŒtzt. So haben Familienbetriebe auch in nachfolgenden Generationen eine echte Chance.

 

QualitĂ€t & Tierwohl gehören fĂŒr die BESH zusammen

Tierwohl hat in dem Konzept der BESH eine herausragende Sonderstellung. Es gelten strenge Anforderungen an die Haltungsbedingungen. Verboten sind z.B. Vollspaltenböden fĂŒr Schweine oder die Anbindehaltung bei Rindern. Prophylaktische Antibiotikazugabe oder genverĂ€ndertes Futter sind grundsĂ€tzlich tabu. Sollten Tiere einmal krank werden sind Naturheilverfahren vorzuziehen. Dies wird auch regelmĂ€ĂŸig kontrolliert und verifiziert. Tiertransporte ĂŒber 2h werden nicht geduldet und Elektrotreiber oder Schlagstöcke werden mit Ausschluss aus der Gemeinschaft geahndet. Alle Tiere erhalten vor der Schlachtung eine Ruhezeit von mindestens 8h. So wird Stress vermieden. Die FĂŒtterung der Tiere erfolgt rein pflanzlich, Tropensoja ist nicht erlaubt. Frisches Trinkwasser muss jederzeit zugĂ€nglich sein.

 

Das SchwÀbisch-HÀllische Landschwein

BESH-GrĂŒnder Rudolf BĂŒhler hat 1984 die wenigen letzten Vertreter der alten Landschweinerasse “SchwĂ€bisch-HĂ€llisches Landschwein” gerettet und eine neue Zucht aufgebaut. Die Tiere wachsen zwar langsamer, sind dafĂŒr aber Ă€ußerst robust und sehr sozial. Die Sauen zeichnen sich z.B. durch ihre besondere MĂŒtterlichkeit aus. FrĂŒher aufgrund seines tĂŒchtigen Fettanteils verpöhnt, gilt das Fleisch vom Haller Landschwein inzwischen als Delikatesse.

 

Das Hohenlohe-QualitÀtsrind

Bei der Rinderhaltung hat die BESH eine eigene Haltungform nach historischem Vorbild definiert. Diese wird „BƓuf de Hohenlohe“ genannt. Die wichtigsten Eckpunkte sind Weidehaltung im Sommer. Stroheinstreu, Gruppenhaltung und Tageslicht im Winter, sowie grundsĂ€tzlich traditionelle Mutterkuhhaltung auf den Jungviehweiden der Hohenloher FlußtĂ€ler und der angrenzenden Waldergebiete.