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Die einfachsten 3 Schritte um “From Nose To Tail” zu Leben

In den letzten Jahren hat man immer wieder davon gehört und auch uns von MeatApp ist es ein wichtiges Anliegen. Das „From Nose To Tail“ – Prinzip.
Doch was steckt dahinter? Wieso sollte es gefördert werden und wie kann ich es in meinen Alltag integrieren? Wir erklären euch die 3 besten Schritte, die wirklich jeder von euch umsetzen kann.

Die einfachsten 3 Schritte um “From Nose To Tail” zu Leben

From Nose To Tail

Schritt 1 | Bewusstsein schaffen

„From Nose To Tail“ heißt übersetzt von der Nase bis zum Schwanz und bedeutet die Verarbeitung von möglichst allen Teilen des geschlachteten Tieres. Für viele ist das eine Selbstverständlichkeit, doch in Wahrheit sieht das gesellschaftliche Handeln anders aus.
Wir essen zu fast 80 % nur Edelteile (auch First Cuts genannt). Brust und Keule vom Huhn, Filet, Kotelett und Braten von Rind und Schwein. Nimmt man sich einen Moment Zeit und überlegt seinen eigenen Konsum, wird einem schnell klar, dass man selbst im Alltag auf diese Fleischstücke zurückgreift. Die Hühnerbrust als schnelles Abendessen und am Sonntag mal ein schönes Steak.
Im Gesellschaftsstrom schwimmend merken wir gar nicht, wie viele Produkte langsam aus den Supermarkttheken verschwinden. Doch was passiert mit Innereien, Knochen und dem restlichen Fleisch?

Schritt 2 | Informieren

Aktuellen Prognosen nach verbraucht ein Deutscher in seinem Leben etwa 630 bis 720 Tiere. Der Filetanteil bei einem ausgewachsenen Rind beträgt aber nur 1,5 % des gesamten Fleischertrages. Was wird aus dem Rest?
Zwischen den Jahren 1991 und 2019 sank der allgemeine Fleischkonsum um 7 %, wohingegen der Verzehr von Innereien um rund 90 % sank. Betrachtet man das Tier im Gesamten, gilt die Hälfte oder mehr als tierische Nebenprodukte. Dieser Anteil kann oder möchte nicht gegessen werden und wird daher für die Futterproduktion von Tieren, als Basis für Waschmittel und Kosmetika, als organischen Dünger und Co verwendet. Ein Teil wird jedoch auch immer noch weggeworfen, da es sich wirtschaftlich nicht lohnt, diesen zu verwerten.

Oder einfach gesagt: Das kauft keiner.

Für Metzger war „From Nose To Tail“ immer schon ein wichtiges Prinzip, denn es bedeutet ressourcenschonendes Arbeiten. Einige Stücke wie Leber, Därme und das Blut können zu Wurstspezialitäten verarbeitet werden, die Knochen werden zu Suppen und Fonds gekocht und das Schmalz gibts aufs Brot oder als Bratfett in der Pfanne. Es ist also eine leichte Rechnung, dass weniger Tiere sterben müssten, wenn wir mehr Fleisch unserer Tiere essen würden. Doch was ist, wenn der Kunde nicht kauft?

Schritt 3 | Bewusst konsumieren

„From Nose To Tail“ wieder in die Gesellschaft zu integrieren ist ein wichtiger Schritt, um unsere Welt nachhaltiger zu machen. Ein Weg, der es uns ermöglicht, die Tiere besser zu behandeln, mehr wertzuschätzen und vor allem das unnötige Schlachten eines Tieres zu verhindern. Denn wir wollen nicht, dass Milliarden Tiere weltweit geboren und geschlachtet
werden, nur um im Müll zu landen. Dieses Prinzip in sein Leben zu integrieren, heißt KEINESFALLS nur noch Innereien zu essen. Es heißt offen zu bleiben!
Auch in der heimischen Gastronomie merkte man in den letzten Jahren einen deutlichen Aufwärtstrend. Viele Köche, selbst Spitzenköche, fokussieren sich auf regionale Produkte und die ganzheitliche Verwendung von Tieren. Falls ihr die Möglichkeit habt, probiert
einfach etwas Neues. Wer weiß, vielleicht schmeckt es ja?

Lasst uns alle wieder neugieriger und experimentierfreudiger werden! Das Fleisch eines Tieres hat so viele unterschiedliche Geschmäcker und Konsistenzen. Ein Fleisch ist viel mehr als nur saftig und zart. Probiert doch bei Eurem nächsten Metzgerbesuch mal wieder eine
Blutwurst oder nehmt Euch Knochen für Suppe und Fonds mit. Überfordert Euch nicht gleich mit Hirn, Herz und Euter. Aber probiert stattdessen ein Flanksteak, Kronfleisch oder ein Onglet. Wir versprechen, das eine oder andere wird Euch wirklich überraschen und ihr wollte mehr davon!

Unsere 3 besten Schritte um „From Nose To Tail“ in euren Leben einzubinden, sind also einfach und für jedermann umsetzbar.

  1. Werdet euch bewusst über euren eigenen Konsum in Supermärkten und Gastronomie.
  2. Informiert euch über die aktuelle Situation und lasst euch beim Fleischkauf mal vom nächsten Metzger beraten.
  3. Konsumiert bewusst und bleibt offen für Neues. Egal ob im Supermarkt, im Gasthaus oder beim Metzger.

Wenn ihr mehr tun wollt? Dann sucht Euch einen vertrauenswürdigen Metzger in eurer Umgebung und bezieht dort eure Fleischprodukte. Es hat nur Vorteile, denn dieser kann Euch beraten, hat meistens die bessere Qualität und er weiß, wo das Tier herkommt.

Noch besser und noch einfacher – kauft auf www.meatapp.de. Wir kontrollieren Metzger und Erzeuger, stellen sie vor und bieten euch eine feine Auswahl direkt aus der Metzgertheke. Unterstützen wir uns gegenseitig und kämpfen gemeinsam für eine bessere Zukunft!

Eure Stephi

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