So gelingt das perfekte Steak!

So gelingt das perfekte Steak!

Das perfekte Steak vom Grill

Beim Rindfleisch kannst du aus verschiedenen Zuschnitten wählen: T-Bone, Rib-Eye, Filet- oder Rumpsteak – alles eine Frage des Geschmacks.

Die Qualität des Rindfleischs ist zum einen abhängig von Alter, Art und Aufzucht der Tiere. Die Tiere sollten vor der Schlachtung mindestens zwei  Jahre alt sein. Zum anderen muss das Fleisch reifen, damit es später saftig und zart schmeckt. Erst durch die biochemische Reaktion während des Reifungsprozesses entfaltet das Fleisch seinen vollen Geschmack. Man unterscheidet zwischen dem traditionellen Dry-Aging – Reifung am Knochen – und dem sogenannten Wet-Aging – Reifung im Vakuumbeutel. Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass das Rindfleisch bei uns mindestens 3 Wochen abgehangen ist, auch wenn nicht Dry-Age drauf steht.

Wichtig: Eine feine Marmorierung sorgt für guten Geschmack. Fleisch, das von feinen Fettadern durchzogen ist, bleibt bei der Zubereitung besonders saftig und aromatisch.

Tipp von uns: „Nimm‘ das Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Idealerweise hat das Steak Zimmertemperatur. Dies verhindert, dass die Fleischfasern sich beim Braten zu schnell zusammenziehen und das Fleisch trocken wird!“


Medium-rare oder wie?

In der Pfanne brätst du ein Steak mit einer Höhe von etwa drei Zentimetern von jeder Seite etwa drei Minuten, damit es medium-rare wird. Etwa eine halbe Minute mehr pro Seite ist für die Garstufe medium nötig.

Das perfekte Steak vom Grill bekommt man am besten mit der Methode des indirekten Grillens hin. Dafür benötigst Du einen Kugelgrill. Die Kohlen platzierst du dafür nur auf einer Seite. Bei einem drei bis vier Zentimeter dicken Steak grillst du nun jede Seite etwa zwei Minuten über der heißen Kohle. Dann legst du das Fleisch auf dem Rost neben die Kohle. Bei geschlossenem Deckel gart das perfekte Steak nun noch etwa zehn Minuten, so wird das Steak „medium“.

Wichtig: Den Garzustand niemals mit einer Grillgabel prüfen, sonst verliert das Fleisch seinen Saft und wird trocken.

Johannes Bechtel

Fleischerei Bechtel, Zella

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Website-Feld Ist Optional.

KommentarIhre Nachricht
NameIhr Name
E-MailE-Mail
WebsiteWebsite